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- Deklination:
- Eine Himmelskoordinate, sie entspricht der geographischen Breite
auf der Erde. Die Deklination gibt den Winkelabstand eines Gestirns vom Himmelsäquator
an. Deklinationen nördlich des Himmelsäquators werden positiv (+) gezählt und
Deklinationen südlich des Himmelsäquators negativ (-). Die Deklination eines Gestirns
wird in der Regel in Grad, Bogenminuten und Bogensekunden
angegeben. Gezählt wird die Deklination von 0° (Himmelsäquator) bis +/- 90°
(Himmelsnord- bzw. Südpol).
- Diamantring-Phänomen:
- Hell leuchtende Reihe von Punkten entlang des Mondrandes bei einer
totalen Sonnenfinsternis. Sie ist unmittelbar vor Beginn und unmittelbar nach Ende der
Totalität zu sehen und entsteht, wenn das Sonnenlicht durch Taler der Gebirgsregionen des
Mondrandes scheint.
- Dichotomie:
- Die exakte Halbphase von Merkur, Venus oder dem Mond.
- Dichte:
- Quotient aus Masse und Volumen eines Körpers Setzt man für
Wasser die Dichte 1 an, ist die mittlere Dichte der Erde 5,5.
- Differentiation:
- Zerfall eines Magmas in stofflich verschiedene Gesteine, von
Bedeutung für die Geisteins- und Lagerstättenbildung.
- Differentielle Rotation:
- Eine Rotation, bei der Teile eines Systems mit unterschiedlichen
Winkelgeschwindigkeiten rotieren. Alle Galaxien und Planetensysteme rotieren
differentiell: nach außen nimmt ihre Winkelgeschwindigkeit ab.
- Diffraktionsringe:
- Konzentrische Ringe um das Bild eines Sterns im Teleskop. Können
nicht eliminiert werden, da sie durch die Wellenbewegung des Lichtes entstehen. Am
stärksten in kleinen Instrumenten sichtbar.
- Doppelstern:
- Ein Sternpaar aus zwei Komponenten, die miteinander verbunden sind
und sich um einen gemeinsamen Schwerpunkt bewegen. Sie sind weit verbreitet. Bei einigen
Doppelsternen stehen die Komponenten so dicht zusammen, daß sie sich fast berühren und
optisch nicht getrennt voneinander wahrgenommen werden können. Sie können nur mit Hilfe
spektroskopischer Methoden erkannt werden (siehe Spektroskop).
Siehe auch Bedeckungsveränderlicher;
- Doppler-Effekt:
- Nach dem Österreichischen Mathematiker Christian Doppler
(1803-1853) benannte Erscheinung, daß bei jeder Art von Welle (auch Schall- und
Lichtwellen!) eine Änderung der Frequenz bzw. Wellenlänge eintritt, sobalt Beobachter
und Erreger sich relativ zueinander bewegen. Bewegt sich eine Schall- bzw. Lichtquelle auf
den Beobachter zu, so registriert er eine Tonerhöhung bzw. das ausgestrahlte Licht wird
kurzwelliger ('Blauverschiebung'). Bewegt sich die Schall- bzw Lichtquelle vom Beobachter
weg, so nimmt die Tonhöhe ab bzw. das ausgestrahlte Licht wird langwelliger
('Rotverschiebung').
Der gleiche Effekt tritt auf, wenn die Schall- bzw. Lichtquelle ruht und der Beobachter
sich auf die Quelle zubewegt bzw. entfernt.
- Drehimpuls:
- Eine physikalische Größe, die das Verhalten von rotierenden oder
umlaufenden Körpern beschreibt. Ein Planet, der einen Stern umkreist, weist relativ zu
diesem einen Drehimpuls auf, der durch das Produkt aus seiner Masse, seiner
Bahngeschwindigkeit und des Bahnradius gegeben ist.
- Dunkle Materie:
- Verborgene Materie, auf deren Existenz u.a. durch ihre
Gravitationsanziehung geschlossen wird, z.B. bei den ausgedehnten Halos von Galaxien. Der
Nachweis von dunkler Materie im kosmischen Maßstab könnte eines der brennensten Probleme
des Kosmologie, die Frage nach der Entwicklung des Weltalls lösen.
- Durchgang:
- 1) Das Überschreiten des Meridans durch ein Gestirn
infolge seiner täglichen Bewegung (Meridiandurchgang).
2) das Vorbeiwandern eines kleinen Himmelskörpers vor der Scheibe eines
größeren, z.B. Durchgänge innerer Planeten durch die Sonnenscheibe.
- Durchgangsinstrument:
- Speziell montiertes Fernrohr zur genauen Bestimmung des
Meridiandurchgang eines Gestirns.
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