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Infrarotstrahlung:
Infrarotstrahlung: Strahlung mit Wellenlangen größer als die des roten Lichtes, jedoch kleiner als Mikrowellen. Infrarotstrahlung aussendende Quellen im Weltraum werden entweder von hochgelegenen Observatorien (z.B. auf dem Mauna Kea, Hawaii) oder mit Hilfe der Luft- und Raumfahrt untersucht 1983 führte der Infra-Red Astronomical Satellite (IRAS) eine umfassende Untersuchung des Himmels in Infrarot durch.
Interferenz:
Überlagerung von meherern Wellen gleicher Wellenlänge. Treffen sich die Wellenberge der interferierenden Wellen, so addieren sich ihre Schwigungsamplituden auf (kontruktive Interferenz). Fällen Wellenberge und Wellentäler aufeinander, so löschen sich beide Wellen gegenseitig aus (destruktive Interferenz).
Ion:
Atom, das ein oder mehrere Elektronen verloren oder hinzugewonnen hat. Es ist nun entsprechend positiv oder negativ geladen. In einem kompletten Atom wird die positive Ladung des Kerns durch die vereinigte negative Ladung der Elektronen kompensiert. Der Prozeß der Erzeugung eines Ions wird Ionisation genannt.
Ioninsation:
Abtrennung eines oder mehrerer Elektronen von einem nach außen elektrisch neutralen Atom. Neutrale Atome werden hinter dem Elementensymbol mit der römischen Zahl I, einfach ionisierte Atome mit II usw. bezeichnet. So erhält z.B. dreifach ionisiertes Eisen die Bezeichnung Fe IV.
Ionosphäre:
Bereich oberhalb der Stratosphäre, zwischen 65 und 800 km Hohe. Durch Ionisation der Atome in dieser Zone (siehe Ion) entstehen verschiedene Schichten, die Radiowellen reflektieren und dadurch Kommunikation über große Distanzen ermöglichen. Aktivitäten der Sonne beeinflussen die Ionosphäre und verursachen Ionosphärenstürme die die Radiokommunikation beeinträchtigen.
Irradiation (Überstrahlung):
Optischer Effekt, der beleuchtete oder selbstleuchtende Körper großer erscheinen läßt, als sie tatsächlich sind. So scheint z.B. die helle Mondsichel großer zu sein als der von der Erde erhellte Teil der Mondscheibe.
Isotope:
Zu einem Element gehörende Atome mit gleicher Kernladungszahl aber verschiedener Massenzahl. Isotope unterscheiden sich nur in ihrer Masse aber nicht in ihren chemischen Eigenschaften.
Isotropie:
Die dem Universum zugeschriebene Eigenschaft, daß es für einen Beobachter nach allen Richtungen hin gleich aussieht.