Alle M-Zwerge rotieren langsam; ihre Rotationsperioden liegen zwischen einigen Tagen und einigen Monaten. Bei den niedrigen Temperaturen, wie sie in der Atmosphäre von M-Sternen vorliegen, können sich Moleküle bilden. Starke Molekülbanden von Kohlenmonoxid (CO) und OH treten im infraroten Spektralbereich der M-Sterne auf; unterhalb von 3500 K zeigen sich starke Banden von H2O (Wasser bzw. Wasserdampf).
Für alle Sterne, die das Stadium der M-Riesen oder M-Überriesen erreicht haben, bedeutet dies das Ende ihrer Entwicklung als Stern mit großem Radius. Am Ende stoßen sie ihre Hüllen ab, und es bleibt der heiße Kern übrig. Dieser Prozess findet bei den massereichen M-Überriesen als Supernova-Explosion statt. Bei den massearmen Sternen gibt es ein weniger spektakuläres Ereignis, das einen planetarischen Nebel hinterläßt.