O...
- OB-Assoziationen:
- Gebiete im Weltall, in denen bei immer noch andauernden
Sternentstehungsprozessen hauptsächlich im Visuellen sichbare, massereiche (blaue) O- und B-Sterne entstanden sind.
Durch die sehr leuchtstarken O- und B-Sterne sind die OB-Assoziationen noch in großer
Entfernung zu sehen, selbst durch den Staubschleier des interstellaren Raums hindurch. Zu
einer einzigen Assoziation gehören Hunderte dieser massenreichen Sterne.
- Objektiv:
- Hauptoptik eines Linsenteleskops.
(siehe Refraktor).
- Objektivprisma
- Zur Gewinnung von Sternspektren mit Amateurinstrumenten werden manchmal
Prismen aus Glas vor das Objektiv montiert. Aufgrund der Dispersion des Glases wird der Stern
nicht mehr als ein Punkt auf der Film- bzw. CCD-Ebene sondern als ein regenbogenartiger Strich
abgebildet, der die wichtigsten Absorptionslinien in Sternspektren oder die Emissionslinien
eines planetarischen Nebels zeigt.
- Öffnungsverhältnis
- Das Öffnungsverhältnis berechnet sich zu Teleskopbrennweite
geteilt durch Objektivdurchmesser.
- Ökosphäre:
- Die Zone um die Sonne, in der die Temperaturen weder zu heiß noch
zu kalt sind, um passende Bedingungen für die Existenz von Leben zu gewahrleisten. Venus
befindet sich am inneren und Mars am äußeren Rand dieser Ökosphäre. Die Ökosphären
anderer Sterne hängen von der jeweiligen Leuchtkraft dieser Sterne ab.
- Off Axis-Nachführung:
- Teil der Ausrüstung von Amatuerastrofotografen, das die
Verwendung eines Leitrohres entbehrlich macht. Das Licht eines Leitsterns am
Gesichtsfeldrand wird mit kleinen Prismen auf ein Okular mit beleuchtetem Fadenkreuz
gelenkt.
- Offene Sternhaufen
- Nachdem eine große interstellare Molekül- und Staubwolke
von gegen 10-100 Lichtjahren Ausdehnung zu Sternen kondensiert ist, bleibt als Ergebnis dieser
Sternentstehung eine unregelmäßige Ansammlung von Sternen, die als offener Sternhaufen
bezeichnet wird. Er umfaßt ein paar hundert Mitglieder. Beispiel: Die Pleyaden.
- Okkultation
- Die Okkultation ist eine zeitweilige Bedeckung eines Gestirns durch
ein anderes. z.B. ist eine Sonnenfinsternis eine Okkultation.
- Oortsche Kometenwolke
- Als Oortsche Kometenwolke wird die Wolke aus Kometenkernen verstanden,
die das Sonnensystem umgibt. Sie hat einen inneren Radius von etwa 30'000 AE und einen
äußeren Radius von 100'000 AE. Die Anzahl
ein paar km großer Kometenkerne mag 100 Milliarden weit übertreffen.
- Opposition:
- Gegenschein, ein Aspekt; diejenige
Winkelstellung zwischen sonne und Planet, bei der sich die ekliptikale Länge um 180°
unterscheidet. D.h.: beide Objekte stehen sich am Himmel gegenüber. In Opposition können
nur die äußeren Planeten, nicht aber die inneren Planten gelangen. Zum Zeitpunkt der
Opposition kulminiert ein Planet um Mitternacht und ist am besten zu beobachten, da dann
auch der Abstand Erde-Planet am geringsten ist.
- (im) Optischen:
- Genauer: optische Breich des elektomagnetischen
Spektrums. Breich des elektomagnetischen Spektrums, für den das menschliche Auge
empindlich ist. Dieser Bereich erstreckt sich von etwa 400 Milliardstel Meter bis 800
Milliardstel Meter Wellenlänge.
- Orbit:
- Umlaufhahn eines künstlichen oder natürlichen Himmelskörpers.
siehe auch Übergangsbahn.
- Ordnungszahl:
- siehe Kernladungszahl
- Ortszeit:
- Die für den Längengrad eines bestimmten Ortes geltende mittlere
Sonnenzeit. Liegt ein Ort östlich von Greenwich, so ist die Abweichung der Ortszeit von
der Weltzeit positiv. Liegt ein Ort westlich von Greewich, so ist die Abweichung der
Ortszeit von der Weltzeit negativ. Die Beträge der Abweichungen errechenen sich so, daß
ein Längenunterschied von einem Grad 4 Minuten entspricht und ein Längenunterschied von
15 Grad einer Stunde entspricht.
- Orion-Veränderliche:
- Nebel-Veränderliche, bilden mit den RW
Aurigae-Sterne die Klasse der irregulären eruptiven Veränderlichen. Sie stehen im
Gegensatz zu den RW Aurigae-Sternen meist mit diffusen Nebeln in Verbindung.
- O-Sterne:
- Das charakteristische Merkmal in den Spektren von O-Sternen sind
Absorptionslinien von ionisierten Helium. Die O-Sterne bilden einem Extremfall der
Zwergsterne: sie sind mit Oberflächtemperaturen von 30000 bis 50000 K die heißesten, mit
20 bis 50 Sonnenmassen die massenreichsten und mit 50000 bis zu einer Million
Sonnenleuchtkräften die leuchtkrätigsten. Bei so hohen Leuchtkräften sind die
Auswirkungen die gleichen wie bei den heißesten B-Sternen:
Die Zeitspanne, während der die O-Sterne die Hauptreihe
durchlaufen, beträgt weniger als eine Million Jahre, und deswegen ist dieser Sterntyp
relativ selten.
- Ozon:
- Dreiatomiges Sauerstoffmolekül (03). Die Ozonschicht
in den höheren Schichten der Erdatmosphäre absorbiert den Großteil der tödlichen,
kurzwelligen Strahlung aus dem Weltraum. Ohne die Ozonschicht hatte sich wahrscheinlich
auf der Erde niemals Leben entwickeln können.