Die Kometen und Kleinplaneten Beobachtung und Fotografie ist eines der schwersten
Aufgabengebiete für den Amateurphotographen.
Kometen
Kometen (griech. Haarsterne) in großer Entfernung von der Sonne erscheinen als diffuses,
sternförmiges Objekt und sind somit für den Amateur photographisch unerreichbar. In
diesem Bahnbereich befinden sich die Gase der Koma im gefrorenen Zustand. Ein Komet
leuchtet in großen Distanzen zur Sonne nur im reflektierten Sonnenlicht. Ein Schweif ist
nicht vorhanden. Bei Annäherung an die Sonne bildet sich um den Kern eine Gashülle
(Koma), welches aus einem Gas-Staub besteht. In Sonnennähe entsteht der Kometenschweif,
welche durch den Sonnenwind und der elektromagnetischen Strahlung verursacht wird. Das
Leuchten des Kometenkopfes und des Schweifes setzt sich aus einem Reflexionsleuchten und
dem Emissionsleuchten zusammen.
Ein lichtstarkes Teleobjektiv von 20 mm bis etwa 1000 mm kann schon ausreichen sein.
Einige Kometen erreichen während ihres Periheldurchganges (sonnennächster Punkt) hohe
Geschwindigkeiten, so dass der Komet eine große Eigenbewegung besitzt, dies kann eine
"normale" Nachführung nicht mehr ausgleichen (die Folge Strichspuren). Bei
schnellen Kometen muss dann mittels Leitrohr direkt nachgeführt werden.
Schweif
Der Staubschweif eines Kometen, der im wesentlichen das Sonnenlicht reflektiert, kann mit
einem dichroitischen Filter (Kantenfilter) der die Wellenlängen zwischen 480 und 580
passieren lässt, photographiert werden.
Kleinplaneten